Grundlage des Moduls Personalkostenhochrechnung ist der aktuelle Mitarbeiter-Bestand mit den individuellen Entgeltbestandteilen und der organisatorischen Einordnung der Mitarbeiter zu Planstellen.

    Die klassischen Aufgabenfelder im Personalkosten-Management sind

    • Haushaltsplanungen
    • Personalkosten-Budgetierung
    • Unterjähriges Kosten-Controlling

    Unterschiedliche Modellierungs- und Analyseverfahren tragen hierbei den Anforderungen großer Unternehmen und Organisationen Rechnung.

    Im einfachsten Fall erfolgen die Personalkosten-Planungen über Personalkosten-Prognosen mittels Hochrechnung vorhandener Mitarbeiter. Fiktive Mitarbeiter und fiktive oder reale Änderungen bei Mitarbeitern können in der Prognose der zu erwartenden Personalkosten berücksichtigt werden. Im Kosten-Controlling können historische Abrechnungsergebnisse den zukünftigen Personalkosten in SOLL und IST gegenübergestellt werden. Dabei können Differenzen wahlweise auf Kostenstellen oder bis auf die einzelnen Bezugsbestandteile eines Mitarbeiters analysiert werden.

    Bei der Personalkosten-Hochrechnung werden automatische Stufensteigerungen, zukünftige Ein-/Austritte und langfristig bekannte und optional in der Personaldatenbank bereits erfasste unbezahlte Abwesenheitszeiten berücksichtigt. Zusätzlich kann die Hochrechnung für die einzelnen Monate im Planungszeitraum durch Steuerungsparameter verändert werden. Solche Parameter betreffen zum Beispiel:

    • SV-Anteile (KV, PV, AV, RV)
    • Tariferhöhungen, auch über Tarifzulagen
    • Veränderungen in der Berechnung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld

    Die Steuerungsparameter können für individuelle Szenarien unterschiedlich gestaltet werden, um die Ergebnisse gegenüberzustellen und zu bewerten. Für die Auswertung der Berechnungsergebnisse stellt das Personalkosten-Management vielfältige Berichte und Analysen über Mitarbeiter, Bezugsarten und Kostenstellen mit Pivot-Tabellen in EXCEL® dar.


    Das neue MicroView 2.7 kann beim Anwender vorort alle Daten aus dem Archiv extrahieren und exportieren, ohne prinzipiell auf die gegebenen Indizes der Datenaufbereitung der Dienstleistungs-RZ in der Datenlieferung von Listenseiten angewiesen zu sein. Diese Technologie wird auch „Report-Mining“ genannt und ist die Basis für den Standard-konformen GDPdU-Export.

    Durch neue Schnittstellen kann MicroView beliebige Textdaten importieren und normgerecht indizieren. Werden z.B. die Drucklisten der Lohnkonten nicht im monatlichen Standard aus der Abrechnung geliefert, so können diese zum Jahresende separat importiert und GDPdU-gerecht indiziert werden.

    Über vordefinierte und definierbare Indizierungs-Schablonen können alle Daten einer Archiv-Seite (Dokument, Listseite) individuell indiziert werden. Über Recherchen können die zum Export gewünschten Daten flexibel zusammengestellt werden.


    Die personalwirtschaftlichen Funktionen, zur Optimierung der Personal-Prozesse eines Unternehmens, werden im Personalmanagement zusammengefasst. Personalprozesse erstrecken sich von der Aufnahme eines Bewerbers im Bewerbermanagement, über die administrativen und planerischen Funktionen der Personalverwaltung und –entwicklung, über die Stellenbewirtschaftung bis zur Mitarbeiterselbstverwaltung im Unternehmensportal.


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